Mit dem Geldwäschegesetz gegen illegale Geldgeschäfte vorgehen

Illegale Geldgeschäfte sind meist mit der illegalen Geldwäsche verbunden. Das Geldwäschegesetz geht massiv mit rechtlichen Folgen gegen diese organisierte Kriminalität vor. Schon Al Capone durfte dafür hinter den „Schwedischen Gardinen“ sitzen.

Wer kennt nicht den bekannten Gangsterboss Al Capone? In unzählig vielen Filmen wurde eindrucksvoll gezeigt, wie er angeblich zu seinem illegalen Vermögen kam. Glaubt man den Geschichten, tätigte dieser berühmte Gauner Investitionen zur Verschleierung seines Geldes in Waschsalons. Dies könnte auch für die Bezeichnung "Geldwäsche" eine gute Erklärung sein. Doch diese Zeiten sind vorbei. Das Geldwäschegesetz dient dazu, dass illegal erwirtschaftete Gelder nicht in den legalen Wirtschafts- und Finanzkreislauf unbemerkt eingeschleust werden können. In Verbindung mit der Geldwäsche steht der Steuerhinterzug. Gegeben ist ein Strafbestand und dies nicht nur in Deutschland. Mit dem Geldwäschegesetz soll gegen die organisierte Kriminalität vorgegangen werden.

Wie funktioniert die illegale Geldwäsche?


Zu Beginn werden Gelder in kleineren Beträgen in den Wirtschafts- oder Finanzkreislauf eingespeist. Bei diesem Geld handelt es sich meist um Geldsummen die durch kriminelle Machenschaften erwirtschaftet wurden. Dieses Vorgehen wird auch als "Smurfing" bezeichnet. Dienlich sind hierfür Vermögensgegenstände, Besuch von Pferderennbahnen und Spielcasinos, Wechselstuben und Auffüllen verschiedener Bankkonten. Scheingesellschaften, Scheingeschäfte und Offshore Banken werden für die Verschleierung der Gelder genutzt. Beliebt sind hierfür Länder die gerne einmal für Schmiergelder ein Auge zudrücken. Indonesien, Cookinseln, Nauru Philippinen und Nigeria werden als sehr nachlässig bei der Überwachung illegaler Transaktionen bezeichnet. Abschließend wird durch den Erwerb von Firmenanteilen, Lebensversicherungen oder Immobilien dem Geld der Schein einer gewünschten Legalität verliehen.

Wie wehrt sich der Staat




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So illegal die Gelder verdient wurden, ebenso illegale Geschäfte sollen sie nach der Geldwäsche ermöglichen. Es ist ein krimineller Geldkreislauf, der durch das Geldwäschegesetz durchbrochen werden soll. Banken, Versicherungen und Spielbank unterliegen einer Meldepflicht. Sie soll in Verbindung mit dem Geldwäschegesetz kriminelle Geldgeschäfte aufdecken und bestrafen. Leider ist trotz all dieser Maßnahmen eine Zunahme der Geldwäsche zu bemerken.